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Präsident José „Pepe“ Mujica macht Politik für das Volk

José „Pepe“ Mujica (1935–2025) machte als Präsident Uruguay zu einer der stabilsten Demokratien Lateinamerikas. Trotz fast 15-jähriger politischer Gefangenschaft in der Militärdiktatur, weil er bei den Tupamaros mitmachte, suchte er nie Rache.
Stattdessen setzte er sich für das Volk ein. Unter seiner Führung:
o  sank die Armut von 18,5 % auf 9,7 %,
o  stieg das Pro-Kopf-BIP von 12.600 auf 17.100 US-Dollar,
o  erreichte die Arbeitslosenquote  einen historischen Tiefstand,
o  stieg der Mindestlohn um über 100 %,
o  wurde die Ehe für alle eingeführt und
o  legalisierte Uruguay als erstes Land weltweit 2013 den Verkauf von staatlich angebautem Cannabis.

Mujica lebte bescheiden auf seinem kleinen Bauernhof und behielt nur 10 % seines Präsidentengehalts – den Rest spendete er. Zum Schluss seiner Präsidentschaft lag seine Popularität bei fast 70 %.

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